DER BLAUE VOGEL
Teil III: 
Die Hilfe der Mondfrau
Der Weg in den Zauberwald, Märchen
und Jeux -Stücke




 
 

Eines Abends sah sie plötzlich vor sich im dunkelblauen Nachthimmel ein Haus. Es schimmerte silbern im Mondenlicht. Während sie noch lauschte, trat eine Frau aus dem Haus. Die trug ein leuchtend blaues Gewand und auf ihrer Stirn glänzte ein silberner Mond.

Sie schaute das Mädchen an und fragte: „Armes Kind, wie kommst du denn hier her?“ „Liebe Mondfrau, hast du vielleicht mein blaues Vöglein gesehen? Sie nahm das Mädchen mit in ihr Haus, gab ihr zu essen und weil es so schön und gut war und so bitterlich weinte, hatte sie Mitleid.  “Ja, ich habe es gesehen, es ist zum Sonnenhaus geflogen, frage dort weiter.“ Nimm diese silberne  Nuss. Darin ist ein silbernes Kleid. Aber brich sie nur in der größten Not auf.

Das Mädchen bedankte sich, und machte sich getröstet auf den Weg und ihre Sehnsucht und die Liebe gingen mit ihr. Nach einiger Zeit kam sie zu einer Wegkreuzung, und da sie nicht mehr weiter wusste, blieb sie einfach stehen und schaute und horchte in den dunklen Wald hinein. Da war ihr, als würde sie weit in der Ferne den blauen Vogel singen hören.

Sie folgte dem Klang und wanderte weiter, viele Tage lang.  An einem schönen Abend legte sie sich müde in ein Grasbett, da sangen ihr die kleinen bunten Blumen das himmelblaue Schlummerlied und wiegten sie in den Schlaf.

weiter




 
 
zum Anfang dieser Seite

zur Startseite

zur Inhaltsübersicht

HOME TUJA HELLER

aktualisiert am 13.10.01

Copyright , Bildnachweis